Die Woche 28

Posted in Uncategorized with tags , , , on 13. Juli 2015 by Micha

Nach langer Zeit habe ich nun auch endlich mal Crack the Skye, das wohl bekannteste Mastodon-Album gehört.  Und was soll ich sagen – das zündet einfach nicht bei mir. Hier ist der Titeltrack – mit Scott Kelly von Neurosis:

Eine äußerst gelungene Mischung aus Death und Black Metal bietet dagegen das dritte und aktuelle Album von Arroganz aus Cottbus mit dem schönen Titel Tod & Teufel:

Und dann war da noch zum Wochenausklang die “Loud-as-fuck-Matinee” mit Ekranoplan und Shitshifter. Mal etwas anderes, eine Show am Sonntag Nachmittag. Ich würde es ja ein Wohnzimmerkonzert nennen, allerdings handelt es beim AC17 wohl eher um ein (ehemaliges) Büro. Auf jeden Fall eine entspannte kleine Veranstaltung mit Sludge, Grind, Death, Blasts, Geschrei und viel, viel HM-2.

Die Woche 27

Posted in Uncategorized with tags , , on 7. Juli 2015 by Micha

Borow aus Russland mit The Pnakotic Manuscript – hat ein bisschen was von Behemoth, finde ich.

Mehr Konservenmusik gab’s nicht, dafür aber live auf die Ohren beim In Flammen Open Air. Ein Festival bei über 35° C ist allerdings richtig, richtig hart. Deshalb bin ich meist auch erst nach Sonnenuntergang aus dem Wald hervorgekommen und habe eine Menge verpasst. Aber die Headliner habe ich mir natürlich angeschaut. Freitags waren das die Bömbers mit Abbath am Mikro mit einer saugeilen Motörhead-Show – hier sind ein paar Fotos von der Show, und hier noch ein Video vom Blastfest in Norwegen:

Samstags haben dann Anaal Nathrakh alles zerstört, niedergewalzt, vernichtet… Beeindruckend!

Ach übrigens: Metal macht glücklich! Eh klar.

 

Die Woche 26

Posted in Uncategorized with tags , , on 29. Juni 2015 by Micha

Eine Sammlung von Kleinigkeiten, für die sich ein eigener Artikel nicht lohnt, oder wo die Zeit für etwas Ausführlicheres wieder einmal nicht ausreicht:

Hier erstmal ein Bildchen vom Nervecell-Auftritt neulich beim Chronical Moshers Open Air:

Nervecell

Wieder einmal eine gute Show – wie überhaupt das ganze Festival wieder gut war. Und ziemlich feucht, nicht nur von außen. Prost!

Album der Woche: The Epigenesis von Melechesh. Exzellent. Großartig. Einfach nur gut.

 

 

Bei irgendeiner eBay-Bestellung muss der Verkäufer mal dieses Album (Angels to some, demons to others von Excruciation) als Promo-CD dazugelegt haben. Seitdem lag das ungehört hier rum, bestimmt schon Jahre. Schon das Cover hat mich nicht gerade zum Anhören verleitet. Leider kann ich zur Musik selbst auch nichts besseres sagen. Das wirkt alles sehr saft- und kraftlos und nicht gerade abwechslungsreich. Und beim Gesang zieht es mir glatt die Schuhe aus.

Jedesmal, wenn ich wieder mitbekomme, was für eine Freakshow aus Fundi-Christen-Schwachköppen und ultrarechten Arschlöchern die US-Politik ist, bin ich froh, dass ich nicht dort lebe. Als kleinen Trost hat sich wenigstens Herr Szpajdel der Logos einiger dieser Gestalten angenommen.

Live at NYC

Posted in Uncategorized with tags , , , on 28. Juli 2014 by Micha

Kostenloser “Content” gefällig? Auf diesem Youtube-Kanal gibt es jede Menge Live-Videos, gefilmt in verschiedenen New Yorker Clubs wie der Saint Vitus Bar. Und zwar meist komplette Shows und in deutlich besserer Qualität als die üblichen Handy-Videos, gelegentlich sogar mit mehreren Kameras.

Zum Beispiel Eyehategod:

Oder Gorguts:

Oder Carcass:

Und noch viele mehr. Da habe ich eine Weile zu glotzen.

 

 

 

Support your local underground: Abyssous

Posted in Death Metal with tags on 24. Juli 2014 by Micha

Hier noch ein kleiner Hinweis auf eine coole Band von gegenüber: Abyssous machen rohen, archaischen Death Metal so richtig nach Art der aktuellen Old School/Okkult-Welle. Vor allem live immer wieder ein Genuss. Da trifft es sich gut, dass das Trio aus Chemnitz demnächst beim Party.San auf der Zeltbühne stehen wird. Ich werde da sein…

 

Live: Chronical Moshers Open Air 2014

Posted in Black Metal, Death Metal, Live, Thrash Metal with tags , , , , , , , , , , , , , on 22. Juli 2014 by Micha

Chronical Moshers Open Air 2014

06.-07.06.2014 – Hauptmannsgrün, Mühlteich

Eigentlich hatte ich ja nicht vor, zur diesjährigen Ausgabe des CMOA etwas zu schreiben, aber auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Leserin hier jetzt doch:

Der ganze Campingausflug stellte sich als kleinere logistische Herausforderung heraus: Die Woche davor bis Freitag Mittag noch auf Dienstreise, zu Hause schnell Klamotten wechseln (vielleicht hätte ich ja im Anzug aufkreuzen sollen?), die glücklicherweise schon eine Woche zuvor vorbereitete Ausrüstung geschnappt und nach einer guten Viertelstunde direkt wieder zur Tür raus und zum Bahnhof. Dank einer einwandfreien Leistung der Deutschen Bahn bin ich so trotz allem am späten Nachmittag endlich wieder unter normalen Leuten im Vogtland.

Chronical Moshers Open Air

Ich kann nur zu einem Teil der Bands einen kurzen Kommentar abgeben, schließlich war ich überhaupt nicht darauf vorbereitet. Mal sehen, was ich mir noch gemerkt habe…

Die erste Band, die ich erwische, ist Xiom. Ich habe diese traditionsreiche Kombo zwar vor einer ganzen Weile schon einmal live gesehen, aber heute erkenne ich sie kaum wieder. Damals huldigten sie offensichtlich ausführlich Death, häufig verloren sie sich meinem Eindruck nach dabei allerdings in fruchtlosem Gegniedel ohne Durchschlagskraft. Heute ist das allerdings anders, da geht die Band bei allen technischen Finessen doch viel kerniger und handfester zu Werke. Soll heißen: es gibt schön todesmetallisch was auf die Zwölf. Auf jeden Fall ein gelungener Auftakt des Festivals.

Die erste Band, die ich auf meinem (virtuellen) Zettel habe sind Deserted Fear. Die Jungs sind einfach immer wieder für eine fette Old-School-Death-Metal-Show gut, und auch an diesem Tag gehen sie wieder gut zur Sache. Schwedisch mit einer Prise Florida, würde ich sagen. Aber das ist eigentlich auch nicht so arg wichtig, denn auf und vor der Bühne ist die Hölle los.

Das nächste Highlight folgt sogleich und ist ein bisschen ein Kontrastprogramm zum vorhergehenden Auftritt. Denn die epischen, geschwärzten Hymnen von Melechesh sind auch einfach mal gut zum Zuhören und Genießen. Bei Rebirth of a Nemesis muss ich sowieso immer fett grinsen (natürlich nur innerlich, denn EIN ECHTER METALLER HAT KEINEN SPASS!!1!), so unglaublich gut ist der Song. Auch der sonstige Eindruck, den ich bisher schon von der Band hatte, bestätigt sich heute: hart, präzise, gewissermaßen ein gut geölter Mechanismus, der kompromisslos durch alle Wendungen der Songs rast. Mein Favorit des Tages.

Im Anschluss schlägt dann nämlich gleich meine Müdigkeit zu – die letzten Tage waren wohl doch etwas anstrengend. Abgesehen davon: Ich habe Destruction zwar schon öfter gesehen, aber ein Fan werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr. Jedenfalls kann ich für die restlichen Bands des ersten Festivaltages nicht mehr so richtig viel Aufmerksamkeit mobilisieren. Aber morgen ist auch noch ein Tag.

…und der wird genau so sonnig und heiß wie der davor, wohl der heißeste Tag des Jahres bisher. Glücklicherweise bin ich nicht in der Stadt, sondern schön hier im Wald mit viel Wasser in der Nähe und einer leichten Brise zur Abkühlung. So lässt’s sich aushalten.

Musikalisch beginnt der Samstag für mich mit Headshot. Die Braunschweiger Thrasher sind schon seit 20 Jahren im Metal-Underground unterwegs. Bisher sind mir jedoch nur ein paar vereinzelte Sampler-Beiträge untergekommen, live habe ich sie auch noch nie gesehen. Seit einiger Zeit steht hier Daniela Karrer, ehemals von Uppercut, am Mikro. Auch diese Band habe ich nie live gesehen, als es sie noch gab, deren letztes Album Reanimation of Hate kann ich Thrash-Freunden allerdings durchaus empfehlen. Also ist das heute gewissermaßen ein Zwei-in-Eins-Auftritt. Und der macht ordentlich Laune, das Richtige zum Aufwachen und um so langsam mal die müden Knochen in Bewegung zu versetzen.

Headshot

Noch mehr Thrash gibt’s von Fatal Embrace aus Berlin. Und zwar noch einen Zacken brutaler und aggressiver, dabei gleichzeitig mit treibenden Riffs und richtig Volldampf gebend. Also auch wieder ein sehr guter Auftritt. Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ich wohl bei dem ganzen Stress im Vorfeld nicht so viel Bares mitgebracht habe wie geplant. Einkaufen am Merch-Stand ist dieses Jahr also nur beschränkt möglich.

Wann immer Macbeth hier in der Gegend auftreten, ist die Bude voll und der Teufel los. Heute natürlich auch wieder. Eine gute Live-Band sind sie auch zweifellos. Mein Fall sind ihre WW2-Epen im klassischen Metal-Sound allerdings nicht, deshalb ab zu Bier und Bratwurst.

Totenmond habe ich zwar vor Jahren einmal gesehen, fand ich aber damals nicht so prall. Dabei finde ich gerade die frühen Alben richtig gut, allen voran den Klassiker Fleischwald. Deshalb müssen dringend weitere Datenpunkte her, also finde ich mich rechtzeitig vor der Bühne ein. und tatsächlich gefällt mir das ganze heute deutlich besser – die krachige Gitarre könnte zwar für den vollendeten Genuss im Vergleich zur doch recht dominanten Snare lauter sein, aber irgend etwas ist ja immer. Aber immerhin höre ich den langsamsten Punkrock, der mir je begegnet ist. Dass das nicht der typische Metal-Sound ist, macht Pazzer jedenfalls schon früh klar (“Ihr steht auf Metal? Dann seid ihr bei uns an der falschen Adresse!”), und wird zum Abschluss nochmal bestätigt durch eine Cover-Version von Macht kaputt, was euch kaputt macht von Ton Steine Scherben.

Totenmond

Im Gegensatz dazu bieten mir Sinister als nächste Band geradezu klassisches Death-Metal-Geknüppel. Eigentlich genau mein Ding, aber irgendwie können die Tulpenschlächter (professionelle Musikjournalisten müssen wohl jede Band aus den Niederlanden so beknackt bezeichnen, also will ich das ausnahmsweise auch mal tun – aber das bleibt bestimmt das einzige Mal) mich überhaupt nicht fesseln, deshalb verkrümele ich mich lieber nach dem zweiten Song.

Rechtzeitig zu Illdisposed bin ich wieder da, und das lohnt sich richtig. Ich habe die Dänen über die Jahre hinweg immer wieder mal gesehen, aber bei dieser Show wie auch schon beim letzten Mal im November wirkt Fronter Bo Summer fokussierter und konzentrierter, ich würde sogar sagen nüchterner als in früheren Zeiten, was dem Auftritt doch sehr zu Gute kommt. Keine Angst, “swul” gehört immer noch zu seinen Lieblingswörtern. Die Jungs legen eine echte Death-Metal-Walze mit einem deben Groove hin. Man könnte fast vergessen, dass es sich eigentlich um Melodic Death Metal handelt, wenn nicht immer wieder die melodischen Gitarrenleads aus dem Inferno hervorblitzen würden. Insgesamt eine erstklassige Show.

So langsam geht es in den Endspurt des Festivals. Von den verbliebenen Bands schaue ich mir natürlich Vader an. Aber außer daran, dass ich meinen Spaß hatte, erinnere ich mich an nicht mehr viel. Napalm Death als Headliner lasse ich mir natürlich auch nicht entgehen. Bei denen ist klar, was man zu erwarten hat, und genau das bekommt man auch heute wieder. Allerdings stellen sich bei mir schon gewisse Ermüdungserscheinungen ein, habe ich die Herren doch mittlerweile schon häufiger gesehen. Deshalb halte ich mich ganz hinten auf und an meinem Bier fest, während es weiter vorne wie erwartet richtig rund geht.

Das war es auch schon wieder. Wieder einmal eine sehr angenehme und unterhaltsame Veranstaltung, und ich bin froh, dass ich mich trotz allem dazu aufraffen konnte. Gerade auch, weil das Festival ja letztes Jahr wegen des Hochwassers ausfallen musste. Bis zum nächsten Jahr, dann hoffentlich wieder stressfreier…

Chronical Moshers Open Air

Vor 20 Jahren

Posted in Uncategorized with tags , on 25. Mai 2014 by Micha

Neulich, bei einer kleinen Diskussion ist es mir plötzlich klar geworden: Es ist bereits 20 Jahre her, dass Ceremony of Opposites von  Samael erschienen ist. Damals, als die noch Metal gemacht haben… Damals habe ich das Album rauf- und runtergehört, inzwischen aber schon länger nicht mehr. Deshalb eine kleine Playlist:

Außerdem vor 20 Jahren: Far Beyond Driven von Pantera. Der Vorgänger Vulgar Display of Power war meine erste Begegnung mit dieser Band. Aus heutiger Sicht ist mir das zwar zu simple “Tough-Guy”-Mucke, aber damals fand ich’s gut. Vor allem Fucking Hostile. Weshalb ich mir auch gleich das Nachfolger-Album geholt habe, als es herauskam. Damals noch ganz ohne Internet oder Amazon, sondern ganz traditionell in einem echten Plattenladen. Ich war wohl nicht der einzige, denn der Typ an der Kasse hat sich gewundert, was das wohl für Musik ist, die an jenem Tag so viel gekauft wird.

 

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 62 Followern an