Festivals 2010

In den letzten Tagen gab es nebenan die ersten Artikel zu lesen über die nächste Open-Air-Saison. Nachdem mein Urlaub für nächstes Jahr inzwischen genehmigt ist, kann ich jetzt auch schon mal auf ein paar Veranstaltungen hinweisen. Schließlich habe ich damit bereits den ersten Schritt auf dem Weg zum nächsten Festival getan.

;)

Der wichtigste Termin im Festivalkalender ist natürlich das PartySan Open Air. Allzuviele Informationen gibt es über das Billing noch nicht, aber immerhin sind unter anderem Cannibal Corpse und Suffocation dabei. Ich bin gespannt, welche Bands noch dazu kommen werden. Bisher haben die Macher noch jedesmal ein fettes Billing zusammenbekommen.

Der zweite feste Termin ist das Chronical Moshers Open Air. Das findet etwa 50 km entfernt statt, also praktisch direkt vor der Haustür. Das ist aber nicht der Grund, warum ich da jedes Jahr hingehe. Ein dicker Pluspunkt ist auf jeden Fall die Atmosphäre dort: Das Festival wird von den Chronical Moshers, dem nach eigenen Aussagen ältesten Metal-Club Deutschlands, veranstaltet. Entsprechend kennen sich dort anscheinend auch alle untereinander, es geht sehr familiär zu. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes – am Samstag Nachmittag bringen Metal-Mami und Metal-Papi des öfteren den Nachwuchs mit, damit der auch mal gute Musik hören kann. Insgesamt einfach eine sehr entspannte Angelegenheit.

Etwas ganz besonderes ist auch die Lage des Festivalgeländes: Das Open Air findet auf einem Campingplatz am Waldrand statt, was erstmal den Vorteil hat, dass dessen sanitäre Anlagen für das Festival benutzt werden können. Noch viel besser ist aber, dass direkt nebenan auch ein kleiner Badesee liegt, der natürlich ausgiebig genutzt wird von den Festivalbesuchern – gerne auch nachts nach der letzten Band.

Obwohl es sich um ein recht kleines Festival handelt (ich vermute, dass sich höchstens ein paar hundert Besucher im Zelt vor der Bühne einfinden), gelingt es den Veranstaltern trotzdem immer wieder, neben den „local heroes“ und Underground-Bands auch bekanntere Namen ins schöne Vogtland zu holen. Unter anderem haben schon Vader und Illdisposed dort gespielt. Für das nächste Festival sind erst wenige Bands angekündigt, die bekannteste davon sicherlich Cliteater.

Ein kleines, aber feines Festival, das ich nur empfehlen kann.

Weitere Festivals nächstes Jahr, die auf meiner „man müsste mal…“-Liste stehen:

  • In Flammen Open Air: war bisher nur auf dem allerersten IFOA, eigentlich wird’s mal Zeit für einen weiteren Besuch.
  • Hells Pleasure
  • Death Feast: Leider am selben Wochenende wie das CMOA :( – aber schon jetzt mit einigen Highlights im Billing.

Und zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, dass ich Wacken wie bisher auch dieses Mal gar nicht erst in Erwägung gezogen habe. Beim „Mallorca des Metal“ kommt einfach zu viel zusammen, was mir nicht passt: ein Billing, bei dem mir sowieso immer nur ein paar der vielen Bands zusagen, hoher Preis und weite Anreise, riesige Menschenmassen mit allen Folgen, die so etwas hat (möglichst frühe Anreise, sonst gibt es keinen guten Zeltplatz mehr; kilometerlange Fußmärsche, lange Schlangen und eine Bühne, die man nur von Ferne erahnen kann). Das muss ich nicht haben.

Eine Antwort to “Festivals 2010”

  1. […] Vor Weihnachten hatte ich ja schon  mal kurz über die dieses Jahr anstehenden Festivals berichtet. Dieses Wochenende habe ich endlich mal nachgeschaut, was es da an Neuigkeiten […]

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