Best of 2009

Eigentlich hatte ich ja nicht vor, einen dieser einfallsreichen „das Beste von 2009“-Artikel zu schreiben, aber dann konnte ich doch der Versuchung nicht widerstehen – wann kann man schon mal mit so wenig Aufwand einen Artikel raushauen?

;)

Beste Platten

Das soll keine der altbekannten Listen mit den besten Veröffentlichungen von 2009 sein (das können andere besser), sondern eine Aufstellung derjenigen, die mir 2009 am besten gefallen haben. Da ich sowieso immer hinterher bin und nur selten eine CD direkt nach dem Erscheinen kaufe, sondern im Augenblick meist meine Sammlung mit älteren Veröffentlichungen ergänze, sind in der Liste eben auch fast nur vor 2009 erschienene Alben enthalten. Der Einfachheit halber alphabetisch sortiert.

Akercocke – Rape of the Bastard Nazarene

Eine Band, mit der ich mich schon länger mal ausführlicher beschäftigen wollte, deshalb habe ich gleich zugeschlagen, als ich dieses Album günstig gebraucht entdeckt habe.
 
 
 
 
Anaal Nathrakh – Hell Is Empty, And All The Devils Are Here

Der pure Wahnsinn, auf CD gepresst.
 
 
 
 
 
 

Behemoth – Zos Kia Cultus

Eine empfindliche Lücke in der Sammlung endlich geschlossen.
 
 
 
 
 
 
Belphegor – Necrodaemon Terrorsathan

Eine Platte, die schon lange auf dem Einkaufszettel stand.
 
 
 
 
 
 
Brutal Truth – Sounds of the Animal Kingdom

Grindcore-Klassiker
 
 
 
 
 
 
 
Church of Misery – The Second Coming

Stoner/Doom-Metal aus Japan mit der immer wieder beliebten Serienmörder-Thematik.
 
 
 
 
 
 
Fantomas – Suspended Animation

Herrlich abgedreht, und mal was ganz anderes.
 
 
 
 
 
 
Krabathor – Orthodox

Death Metal-Geprügel, nicht mehr, aber auch nicht weniger, wahrscheinlich gefällt mir das Album deshalb so gut.
 
 
 
 
 
Macabre – Dahmer

Dazu habe ich hier schon was geschrieben.
 
 
 
 
 
 
 
Misery Index – Traitors

Misery Index gehört zu den wenigen Bands, von denen ich mir CDs ohne Probehören kaufe, bisher haben sie mich noch nie enttäuscht.
 
 
 
 
Nasum – Human 2.0

Und wieder einmal beschäftige ich mich mit dem Output einer Band erst dann, wenn es keine Möglichkeit mehr gibt, diese jemals live zu sehen…
 
 
 
 
Obscura – Cosmogenesis

Extremes Gefrickel, eher etwas zum genau Hinhören als zum Abgehen.
 
 
 
 
 
 
Spancer – Slowly We Rock

Dazu habe ich hier schon etwas geschrieben.
 
 
 
 
 
 
Beste Live-Auftritte

Metal wird natürlich live erst richtig gut. Ein paar Auftritte, die mir aus dem Jahr 2009 besonders im Gedächtnis geblieben sind, sind (in zeitlicher Reihenfolge):

  • Asphyx im Kulturzentrum Parksäle, Dippoldiswalde – weil Martin van Drunen einfach immer eine gute Show hinlegt
  • Spancer in der Reitbahnstraße 84, Chemnitz
  • Origin und Illdisposed in der Theaterfabrik Leipzig – Illdisposed eher wegen der üblichen dummen Sprüche und der Ausraster wegen der nicht funktionierenden Monitor-Boxen, Origin wegen des brutalen Gemetzels
  • Dead Eyed Sleeper Record Release Party im Cafe Central, Weinheim – so muss Technical/Progressive Death Metal klingen
  • das PartySan Open Air natürlich mit den Highlights Brujeria, Brutal Truth, Psycroptic, Sadus
  • Disharmonic Orchestra in der Chemiefabrik, Dresden – weil ich die tatsächläch vorher noch nie live gesehen hatte
  • Hail of Bullets beim „Metal gegen Krebs“-Benefiz im Skullcrusher, Dresden – weil Martin van Drunen einfach immer eine gute Show hinlegt
  • Nile und Krisiun in der Alten Spinnerei, Glauchau – um mal den Ami zu zitieren, der mir bei der Sylvester-Feierei über den Weg gelaufen ist: „Nile is awesome, man“

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