Rollins Band – Get Some Go Again

In den Weihnachtsurlaub kann ich immer nur einen Teil meiner Musiksammlung mitnehmen. Zum Glück gibt’s zur Vorbeugung gegen Langeweile die CD-Abteilung der städtischen Leihbücherei. Metal gibt’s dort kaum, deshalb bin ich dort immer auf der Suche nach etwas anderem, das ordentlich rockt. Ab und zu finde ich dann solche Perlen wie dieses Album der Rollins Band.

Am auffälligsten ist natürlich wieder wie bei allem, was ich von der Rollins Band bisher gehört habe, der Gesang von  Henry Rollins, dem tätowierten Muskelmonster. Mit seiner prägnanten Stimme und dem charakteristischen Gesangsstil – meist eher Sprechgesang als typische Rock-Vocals – lässt er mal wieder ordentlich Dampf ab und seinem Zorn freien Lauf.

Obwohl schon am Bandnamen zu erkennen ist, dass Rollins der Boss ist, sind die Beiträge der anderen Bandmitglieder keineswegs nur Nebensache oder Hintergrundgeräusch – aber wie sollte man diese Musik am besten bezeichnen? Heavy Rock? Schweinerock? Punk’n’Roll? Am besten wohl als das, was sie ist: mächtig arschtretender Rock’n’Roll mit schweisstreibenden Rhythmen und fetter Bratgitarre. Das Adrenalin und die pure Energie ist einfach jederzeit zu spüren.

Dabei haben die einzelnen Songs durchaus ihren jeweils eigenen Charakter – da gibt es den funky Ohrwurm „Love’s so heavy“, das stark an Motörhead erinnernde „You Let Yourself Down“, das coole Thin Lizzy-Cover „Are You Ready“ oder das schleppende und nach mühsam unterdrückter Wut klingende „Brother Interior“.

Insgesamt ergibt das alles einfach ein bärenstarkes Rock’n’Roll-Album.

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