Archiv für April, 2010

Eine geht noch…

Posted in Uncategorized with tags , , , , on 27. April 2010 by Micha

…und zwar noch eine Band. Das haben sich wohl die Veranstalter dieser Tour gedacht. Es scheint mir ja schon seit einiger Zeit so zu sein, dass sich immer mehr Bands auf die Gelegenheit für Live-Auftritte stürzen wie der Ballermann-Tourist auf den Sangria-Eimer. Da kann ich nur vermuten, dass sich mit Konserven-Musik nicht mehr genug verdienen lässt – wegen Internet und so, wissenschon.

Das hier geht jetzt aber wirklich ein bisschen zu weit:

Am 06.05. treten in Chemnitz auf:

Bad Tribes

Mindlag Project

Arcadia

Fairytale Abuse

Lost Dreams (die tauchen auf dem Flyer nicht auf, haben aber ihren Auftritt auf der Homepage angekündigt)

In Slumber

Illdisposed

Six Feet Under

Das sind dann sage und schreibe acht Bands an einem Abend. Das reicht bei anderen für ein nettes eintägiges Festival (um diese Jahreszeit wahrscheinlich als Indoor-Veranstaltung), mit Beginn so gegen 15 Uhr mit den lokalen Support-Bands zum Warmmachen. Noch ein oder zwei Bands mehr, und man könnte auch schon ein kleineres Zwei-Tage-Festival veranstalten.

Hier soll das aber ein normaler Konzertabend sein, mit Beginn 20 Uhr laut lokalem Veranstalter. Wie lange soll das dann gehen – bis um 3 Uhr? Oder dürfen vielleicht die ersten Bands zehn Minuten auf die Bühne, damit noch genug Zeit bleibt für die Headliner?

Mich persönlich könnte jetzt nur Illdisposed zu einem Besuch dieser Veranstaltung motivieren, die Jungs sind einfach immer wieder lustig. Aber ich bin noch schwer am Überlegen, ob ich überhaupt hingehen soll, zumal ich am folgenden Tag wieder früh zur Arbeit gehen darf.

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Song der Woche 16/2010

Posted in Death Metal, Song der Woche with tags on 25. April 2010 by Micha

Diesmal ohne viel Gelaber einfach nur auf’s Maul von Belphegor:

Live: Dying Fetus + Beneath the Massacre + Origin + Revocation

Posted in Death Metal, Live with tags , , , , , on 25. April 2010 by Micha

16.04.2010 – Leipzig, Theaterfabrik

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr war ich zum ersten und bis vor kurzem einzigen Mal in der Theaterfabrik, um mir dort Origin anzusehen – und bei meinem zweiten Besuch dort vor ein paar Tagen gab es schon wieder Origin auf die Ohren. Vielleicht sollte man daraus einen jährlichen Feiertag machen? :-)

Die ursprünglich angekündigten Man must die mussten ihre Auftritte bei der „Thrash and Burn“-Tour bereits im Vorfeld wegen Problemen mit der Band-Besetzung absagen. Da ich diese Band leider (noch?) nicht kenne, weiß ich nicht, ob ich mich darüber ärgern soll oder nicht.

Den Opener durften deshalb Revocation machen. Leider war der Sound zu Beginn noch ziemlich bescheiden – das Schlagzeug war mir zu laut, dafür war der Gesang fast nicht zu hören, später war zwar der Gesang besser zu hören, dafür die Gitarre wieder kaum. Gegen Ende des Auftritts war dann endlich alles soweit geregelt, dass ich feststellen konnte, dass die drei Amis guten Technischen Death Metal spielen, der aber auch eine deutliche Thrash-Schlagseite hat. Was ich zu hören bekam, war erfreulich genug, um mir vorzunehmen, mal etwas ausführlicher in die Songs auf der Myspace-Seite reinzuhören.

Überraschenderweise waren als nächstes bereits Origin an der Reihe, war ich doch davon ausgegangen, dass sie Co-Headliner wären. Aber eigentlich auch egal, sie haben auf jeden Fall so losgelegt, wie ich es von Origin schon kannte – pfeilschnelles Technik-Gefrickel gepaart mit gnadenloser Brutalität. Besonders der Bassist hat sich wirklich beeindruckend die Griffel verknotet.

Vor kurzem wurde ja der „schwere Junge“ James Lee am Gesang vom ehemaligen The Faceless-Sänger Mica Meneke ersetzt. Dazu kann ich sagen: der neue Frontmann geht von Anfang an ab wie die berühmte Schmidtsche Katze und lässt deshalb eine  eventuelle „Früher war alles besser“-Stimmung gar nicht erst aufkommen.

Leider gibt es trotzdem Probleme: mitten im Auftritt fällt auf einmal der Strom aus, und es dauert bestimmt eine Viertelstunde, bis alles wieder läuft. Glücklicherweise lässt sich die Band ihre Spielfreude dadurch nicht verderben und macht einfach nahtlos weiter alles platt.

Auch die nächste Band, Beneath The Massacre, bieten Technik-Death-Metal-Saitenhexerei, aber zusätzlich gepaart mit fett groovenden Mosh-Parts. Eigentlich kann man nun wirklich nicht meckern über die Leistung der Band, aber mich spricht das ganze nicht so recht an, deshalb nutze ich die Gelegenheit, um draußen bei einem Bierchen den angenehmen Frühlingsabend zu genießen.

Rechtzeitig zum Headliner Dying Fetus geht’s natürlich zurück in den Saal. Das Trio fährt im Vergleich zu den vorherigen Bands den Technik-Frickel-Faktor erst mal ein gutes Stück zurück, dafür setzen sie in Sachen Brachialität tatsächlich noch mal einen drauf. Derbes Geballer und nackenbrechende Grooves sind die eindeutige Ansage: hier und heute werden keine Gefangenen gemacht. In ihrer Mission, die Theaterfabrik in Trümmer zu legen, lässt sich die Band auch durch einen neuerlichen Stromausfall (diesmal glücklicherweise schneller behoben) nicht bremsen.

Ich würde ja gerne noch ein paar Einzelheiten zum Auftritt schreiben, aber ich war währenddessen sehr beschäftigt :-)

Deshalb nur als Fazit: mörderisch gut :-)

Song der Woche 15/2010

Posted in Death Metal, Song der Woche with tags on 18. April 2010 by Micha

Neben der Suche im Web nach neuer Musik habe ich mich am Wochenende auch mal wieder durch die Sammlung gehört. Dabei ist mir mal wieder die CD Plastic Surgery and World Domination von Retarded Noise Squad untergekommen. Dieser Review von bloodchamber.de sagt eigentlich schon alles über diese sehr schöne Death/Grind-Platte der Herren aus Hölle an der Saale, da brauche ich nichts weiteres mehr dazu zu schreiben.

Die Live-Auftritte sind auch immer sehr unterhaltsam, leider hatte ich schon seit ein paar Jahren nicht mehr das Vergnügen. Ein paar Impressionen davon gibt es in der Video-Slideshow unten zu sehen.

Es sind einige gute Songs auf der CD, am Schluss habe ich dann einfach den Zufall entscheiden lassen, welchen davon ich hier vorstelle. Deshalb ist es jetzt mit Homo Homini Lupus Est einer geworden, der eher weniger grindig geraten ist, sondern eher Richtung Schweden-Tod geht.

Download nochmal

Posted in Thrash Metal with tags , on 18. April 2010 by Micha

Wochenende – endlich mal ein bisschen Zeit :-)

Ich habe sie genutzt, um mir mal die komplette Diskographie von Anacrusis runterzuladen. Die Jungs haben in den späten 80ern und frühen 90ern Thrash Metal – mit der Zeit zunehmend in die Progressive-Richtung gehend – gespielt. Richtig großen Erfolg hatten sie nie, irgendwann haben sie sich aufgelöst, gerade gab es aber eine Reunion.

Alle erschienen Alben und jede Menge Demos gibt es auf der Homepage zum Download – anscheinend haben sie jeden Schnipsel, den sie aus der damaligen Zeit noch auftreiben konnten, online gestellt. Da könnten sich mal andere Bands ein Beispiel dran nehmen. :-)

Zum Download hier entlang.

R.I.P. Peter Steele

Posted in Uncategorized with tags , on 15. April 2010 by Micha

Aus aktuellem Anlass:

edit: Dreck, das Video oben ist gesperrt. Aber es gibt ja eine reichhaltige Auswahl bei youtube:

Talk mit Mille

Posted in Uncategorized with tags , , , on 14. April 2010 by Micha

Und weiter geht’s mit den Ausgrabungen auf meiner Festplatte: Einen Podcast von der 1Live-Sendung „Plan B Talk“ habe ich auch noch gefunden. Darin spricht Mille von Kreator über seine Jugend, wie er zur Musik gekommen ist, das Leben auf Tour und mehr.

Hier lang zum Anhören.