Archiv für Mai, 2011

Links #6

Posted in Death Metal with tags , , , on 31. Mai 2011 by Micha

Nach langer Zeit endlich mal wieder ein paar interessante Links. Diesmal mit Death Metal aus Maryland, Gras für Wacken,  DDR-Metal, Schwermetallanalysen und dem, was unter unseren Füßen vorgeht.

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CMOA-Vorschau: Rogash

Posted in Death Metal with tags , , on 28. Mai 2011 by Micha

Wenn ich mir noch rechtzeitig die weiteren Bands vom CMOA genauer anschauen will, muss ich mich etwas ranhalten. Deshalb also heute: Rogash aus Jena. Die Band existiert erst seit Ende 2009/Anfang 2010, also noch nicht so übermäßig lange. Bisher haben sie eine EP namens Rogan Era veröffentlicht, die es hier zum Download gibt.

Darauf ist lupenreiner und schnörkelloser Death Metal zu hören. Nachdem ich reingehört habe, muss ich sagen: das ist solide Underground-Ware, allerdings fehlt mir etwas, was die Band aus der Masse ähnlicher Kapellen herausheben könnte.

Und live? Dazu gibt es einige wenige Videos bei Youtube, die finde ich leider zum großen Teil auch nicht gerade mitreißend. Ich hoffe, das liegt nur am relativ bescheidenen Sound. Oder am verschlafenen Publikum. :->

Das hier ist das beste von denen, die ich mir angeschaut habe:

CMOA-Vorschau: Iron Kobra

Posted in Heavy Metal with tags , , on 22. Mai 2011 by Micha

Nachdem ich bisher zwei Bands aus Sachsen ganz kurz vorgestellt hatte, die auf dem CMOA spielen, folgt heute mal eine Band mit einer etwas weiteren Anreise: Iron Kobra aus Gelsenkirchen.

Die Jungs sehen schon sehr „Old School“ aus mit Kutten und Pornobrillen wie direkt aus den 80ern, musikalisch geht es genauso traditionell zu mit ganz klassischem Heavy Metal.

Das ist zwar nicht so ganz meine Richtung, aber ich muss zugeben: Das hört sich schon ziemlich gut an und macht irgendwie Spaß. Der Gesang geht mir allerdings ab und zu leicht auf die Nerven, die häufig verwendeten typischen hohen Heavy/Speed Metal-Screams nämlich.

Live sieht das allerdings nach einer lustigen Metal-Party aus, deshalb sind sie wohl auch als „Rausschmeißer“ am Samstag vorgesehen, um dabei „die Fässer leerzutrinken“. Ich hoffe allerdings, dass doch noch ein bisschen drinbleibt in den Fässern, einer der (anstrengenden) Pluspunkte im letzten Jahr war schließlich, dass der Getränkestand die ganze Nacht hindurch geöffnet hatte.

Live: Valborg + Dead Eyed Sleeper + New Born Hate

Posted in Death Metal, Doom Metal, Live with tags , , , on 17. Mai 2011 by Micha

26.02.2011 – Weinheim, Cafe Central

Wenn ich quer durch Deutschland zu einem Konzert fahre, dann muss es schon etwas Besonderes geben – zum Beispiel die Release-Show des neuesten Albums Observing Oblivion von Dead Eyed Sleeper. Die Release-Party des vorhergehenden Albums Through Forests of Nonentities war der erste und bislang einzige Auftritt der progressiven Death Metaller, den ich gesehen habe. Der hat mir so gut gefallen, als ich zufällig gehört habe, dass wieder eine Release-Show ansteht, war klar, dass ich auf jeden Fall wieder dabei sein muss.

Diesmal habe ich es sogar geschafft, pünktlich am Veranstaltungsort einzutreffen – wie sich herausstellt, sogar überpünktlich, denn zur angekündigten Einlasszeit ist die Kasse noch gar nicht aufgebaut. Immerhin ist dadurch dann noch Zeit, den nächsten Dönermann zwecks Stärkung aufzusuchen.

Ausnahmsweise bin ich dann auch mal pünktlich zum Auftritt der ersten Band da – diesen Opener macht an dem Abend die Death- und Core-Fraktion von New Born Hate. Diese Band hat eine ganz interessante Geschichte, deshalb erst mal ein kleiner Ausflug: Es gab Anfang der 90er im Rhein-Neckar-Raum die Band Agoraphobia, die richtig geilen Old School Death Metal spielten. Leider löste sich diese Band nach der Veröffentlichung einer EP auf. Nach mehr als 10 Jahren kam es dann zur Reunion, vom ursprünglichen Lineup waren nur die beiden Gitarristen übriggeblieben, der Rest der Band war neu. Dass die Musik in eine neue Richtung ging, zeigte sich schon bei der Reunion-Show: Modernen Death Metal mit deutlicher Hardcore-Schlagseite gab es zu hören, mit gleich zwei Sängern. Irgendwann ging dann auch noch eines der verbliebenen Gründungsmitglieder, und konsequenterweise wurde die Band umbenannt – eben in New Born Hate.

Seitdem haben sie eine ganze Reihe von Konzerten gespielt in der Region und sich dadurch jede Menge Fans erworben – und die sind offenbar alle heute hier. Jedenfalls ist vor der Bühne richtig was los. Die Band hat, seit ich sie das erste Mal gesehen habe, offenbar auch deutlich an Erfahrung gewonnen, denn sie legt einen gekonnten und eigentlich auch ganz knackigen Auftritt hin. Mir ist das Ganze allerdings zu Core-lastig und insgesamt etwas zu abwechslungsarm.

Aber schließlich ist dann ja mit Dead Eyed Sleeper der Hauptgrund für meinen Besuch an der Reihe. Und es geht auch gleich zur Eröffnung der Show mit brutalen Blastbeats zur Sache. Die Saitenfraktion produziert eine mächtige Soundwand; die Gitarrenarbeit mutet zwar einigermaßen komplex an, wird aber nie zum Selbstzweck, sondern bleibt immer songdienlich und geht auch ordentlich vorwärts. Von selbstverliebtem Gefrickel, wie es ja immer wieder Bands aus dem progressiveren oder technischen Spektrum vorgeworfen wird, kann nicht die Rede sein. Dazu kommen dann noch die heftigen Growls des Sängers, der sich nach der Entlassung des Debauchery-Frontmanns aus dem Schuldienst jetzt wohl als „Deutschlands brutalster Lehrer“ bezeichnen kann. :-) Das wilde Gepose steht dem Gesang allerdings nicht nach, gelegentlich wird auch mal das Suffocation-Hackebeil ausgepackt.

Auf diese Weise trümmert sich die Band erst mal durch ein paar ältere Songs, bevor dann das neue Album Observing Oblivion komplett am Stück gespielt wird. Dabei gibt es dann zwar auch ein paar atmosphärischere Parts, insgesamt gibt es aber auch da kräftig auf die Zwölf. Zusammengefasst: Einfach eine exzellente Show.

Da hat es der „special aftershow guest“, Valborg aus Bonn, natürlich schwer. Das Trio liefert als totalen Kontrast zum bisherigen Geschehen thrashige Riffs, dargeboten im schleppenden Doom-Tempo nach Hellhammer/Celtic Frost-Art. Teilweise erinnert mich die Kombination von ab und an etwas monotonem Riffing mit aggressivem Gesang auch an Totenmond. Diese Beschreibung hört sich jetzt langweiliger an, als der Auftritt in Wirklichkeit war. Denn erstaunlicherweise schaffen es die Drei, das Ganze dennoch interessant und unterhaltsam zu gestalten. Das bekommen aber leider nur noch wenige Zuschauer mit, die meisten verabschieden sich direkt nach der Show von Dead Eyed Sleeper. Nur ein paar wenige sind geblieben zum Haareschütteln, was ich sehr schade finde für die Band. Aber ich muss zugeben: Auch ich bleibe nicht bis zum Schluss, sondern mache mich vorher auf, meine Bahn zu erwischen und so eine längere Wartezeit in der Kälte zu vermeiden.

Aber das wichtigste habe ich ja miterlebt: Dead Eyed Sleeper in Hochform, alles andere war dann sowieso Nebensache. :-)

CMOA-Vorschau: Korpus

Posted in Death Metal with tags , , on 15. Mai 2011 by Micha

Weiter geht es mit den Versuchen, die Frage zu beantworten: „CMOA – ja oder nein?“. Diesmal mit Korpus, einer Band aus Hoyerswerda.

Die Kameraden haben dieses Jahr in Eigenregie ihr erstes vollwertiges Album namens Existenz veröffentlicht, davor im Jahr 2008 schon eine EP. Falls die auf der Myspace-Seite der Band zu hörenden Beispiel-Tracks repräsentativ sind, dann wird eine Mischung aus Death und Thrash Metal geboten, mit epischen, geradezu ausufernden Songstrukturen, deutschen Texten und meist etwas melancholischer Stimmung. Allerdings können sie der Versuchung nicht wiederstehen, hin und wieder klare Gesangspassagen einzubauen, und genau wie sonst meistens gefallen mir die hier auch überhaupt nicht – bis auf den Chor in Dem Himmel so nah, der ist schon echt gelungen.

Auf jeden Fall ist es schon mal positiv zu vermerken, dass die Band sich um einen eigenständigen Stil bemüht. Live scheinen die auch für ordentlich Stimmung zu sorgen, wie das Video unten zeigt. Allerdings dürfen sie den Freitags-Opener machen und sind damit die allererste Band des Festivals, da dürften sie es wohl etwas schwerer haben.

CMOA-Vorschau: Getränkealkoholiker

Posted in Uncategorized with tags , , , , on 14. Mai 2011 by Micha

Sommer. Metal. Bier. Was ergibt das zusammen? Ganz klar – ein Open Air Festival.

In den letzten Jahren fing die Freiluftsaison für mich am zweiten Juniwochenende mit dem Chronical Moshers Open Air an. Dieses Jahr finde ich das Billing allerdings nicht so besonders, und auch der Termin ist etwas ungünstig. Die Frage ist deshalb: hingehen oder ausfallen lassen?

Um da zu einer Entscheidung zu kommen, werde ich mir mal die einzelnen Bands genauer anschauen, vielleicht sind da ja versteckte Perlen dabei. Den Anfang machen heute die Getränkealkoholiker aus Dresden. Diese „Alkoholgruppe mit Musikproblem“ gibt es bereits seit 1994 und hat sich mit ihrer Mischung aus Rock, Punk und Metal in dieser Zeit in der Region den Status einer Kultband erspielt. Das Haupt-Thema in ihren Songs ist – welch Überraschung bei diesem Namen – das Saufen und alles was dazugehört.

Die Getränkealkoholiker spielen am Festival-Samstag als erste Band auf der „Frühschoppenparty“. Ich weiß zwar noch nicht, wie früh das dann tatsächlich ist, aber irgendwie bin ich mir sicher, dass ich, falls ich da bin, nicht besoffen genug bin, um das Ganze wirklich richtig lustig zu finden. Außerdem bin ich sowieso kein großer Fan solcher Spaßbands.

Wie auch immer, hier noch zwei Videos:

Grim and evil Küchenschlacht

Posted in Black Metal, Fun with tags , , , on 11. Mai 2011 by Micha

Metal ist toll. Metal ist wichtig. Deshalb sollte man ihn auch in den Alltag einbauen. Zum Beispiel beim Kochen.

Eine Frage hätte ich dazu aber noch: Vegan – ist das überhaupt trve, so ganz ohne blutiges Gemetzel?

(nach einem webzwonulligen Hinweis…)