So ändern sich die Zeiten

Vor kurzem ist mir ein schönes Beispiel dafür untergekommen, wie sich die Auffassung über Gefährlichkeit und „Respektabilität“ von bestimmten Musikrichtungen ändern kann, wenn man nur lange genug wartet.

Zuerst ist da dieses Video, ein Ausschnitt aus einer englischen Nachrichtensendung von 1994. Der Inhalt dürfte wenig überraschen: Black Metal ist böse, verdirbt die Jugend und führt direkt zu Brandstiftung und Mord. Aber immerhin ist noch ein kurzer Clip von einem Emperor-Auftritt zu sehen.

Heutzutage berichtet dagegen das Feuilleton über aktuelle Black-Metal-Alben (von Wolves in the Throne Room, Liturgy, Krallice), und das durchaus wohlwollend. Nun gut, das ist jetzt nicht die traditionelle Form des „trve Black Metal“, sondern offenbar eher die Hipster-Variante, aber immerhin. Und norwegische Diplomaten bekommen eine Black-Metal-Schulung, damit sie im Ausland einen der wichtigsten Kultur-Exporte richtig erklären können.

Wie gesagt: So ändern sich die Zeiten…

Eine Antwort to “So ändern sich die Zeiten”

  1. endlich erkennen die leute, nicht der Metal sondern Hip Hop das wahre übel;)

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