Archiv für Februar, 2012

Zu Tode gedoomt in der Lepra-Kolonie

Posted in Death Metal with tags , on 25. Februar 2012 by Micha

Wochenende – endlich mal wieder Zeit für etwas neue Musik. Da trifft es sich gut, dass sich gerade die neuen Alben zweier „Alter Meister“ der Krachmusik kostenlos anhören lassen.

Da wären einmal Asphyx, meine Lieblings-Niederländer. Seit ihrer Reunion im Jahr 2007 haben die nicht nur hervorragende Live-Auftritte hingelegt, sondern auch noch gute neue Musik zu Stande gebracht. Death…The Brutal Way war schon ein gutes Album, und das neue Album Deathhammer soll noch besser sein, sagen die Kritiker. Nachdem ich in den Stream kurz reingehört habe, bin ich geneigt, dem zuzustimmen. Hier entlang für die Gelegenheit, sich selbst ein Bild zu machen.

This is true Death Metal, you bastards!

Auch das neueste Album von Napalm Death namens Utilitarian gibt es zu hören, und zwar hier. Neben dem typischen Napalm-Death-Sound gibt es offenbar auch einige Experimente, zwischendrin habe ich z.B. auch mal ein Saxophon tröten hören…

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Party.San oder: Alles neu macht der Februar

Posted in Gelaber with tags , on 15. Februar 2012 by Micha

Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause Party.San: In Zukunft wird es eine zweite Bühne im Zelt geben. Diese soll speziell für einheimische Newcomer- und Underground-Bands zur Verfügung stehen, die dann spielen sollen, während auf der Hauptbühne umgebaut wird. Und auch noch etwas länger, denn nur für eine Viertelstunde wird sich wohl kaum eine Band auf den Weg nach Thüringen machen.

Der Underground verdient wirklich jede Unterstützung, es gibt dort wahrlich genug gute Bands zu entdecken, die sich den Arsch abspielen und trotzdem relativ unbekannt bleiben.

Als staatlich geprüfter Bedenkenträger muss ich aber trotzdem meckern. Denn dass die Bands „nicht mit den Combos auf der Hauptbühne in Rivalität [..] stehen“, können sich die PSOA-Macher zwar vornehmen, aber ich befürchte, diese wird sich alleine durch die überlappende Spielzeit von selbst ergeben.

Dass es nur eine Bühne gab, war für mich immer ein großer Pluspunkt des Party.San, denn dadurch war das Festival, obwohl es längst nicht mehr zu den kleinen Open Airs gehört, immer noch schön überschaubar und ich konnte ohne Hin- und Hergerenne im Prinzip jede einzelne Band sehen (auch wenn ich das in der Praxis dann wegen mangelnder Ausdauer meistens nicht ganz geschafft habe). In Zukunft heißt es: eine Band auswählen, eine andere zumindest teilweise verpassen. Denn so wie ich das Party.San kenne, werden auch die Bands auf der Underground-Bühne hervorragend und sehenswert sein, einfach ignorieren ist also nicht. :)

Aber vielleicht bin ich ja auch nur ein konservativer alter Sack, der mit Veränderungen nicht klar kommt. Ich werde mir  auf jeden Fall im Sommer vor Ort anschauen, wie sich das Ganze anlässt.