Festivals

Demnächst geht es wieder los mit der Musik im Freien. Man muss ja nicht gleich zu 40 Festivals gehen, mir reichen da eigentlich meine üblichen drei, jeweils mit etwa 4 Wochen Abstand. Zeit zur Erholung also zwischendurch, außerdem habe ich ja auch noch anderes zu tun.

Bei den Open-Air-Festivals hat sich ganz zufällig eine schöne Steigerung ergeben. Das erste, das Chronical Moshers Open Air (wie immer eben) ist auch das kleinste, richtig familiär und gemütlich eben. Zwar auch mit durchaus bekannten Bands, aber zum großen Teil bestreiten das Programm einerseits Bands aus der Region, andererseits auch solche aus weiter entfernten Gegenden der Welt, die aber anscheinend schon „Freunde der Familie“ sind. Das Ganze geht arbeitnehmerfreundlich erst Freitagabend los (dieses Jahr wegen Jubiläum allerdings schon früher) und findet glücklicherweise ganz in der Nähe statt. Der größte Teil der Anfahrt wird mit der Bimmelbahn zurückgelegt, dann ein abschließender Waldspaziergang zum Festivalgelände – da fängt die Entspannung schon bei der Anreise an. :-)

Das In Flammen Open Air bietet von allem ein bisschen mehr. Es ist etwas weiter weg, aber immerhin noch im selben Bundesland. Das Programm fängt zwar so richtig auch erst am Freitag an, am Donnerstag Abend gibt es aber bereits eine Warm-Up-Party mit Live-Musik auf dem Party-Schiff. Das Publikum ist immer noch überschaubar, allerdings scheint mir die Besucherzahl doch etwas größer zu sein. Auch hier gibt es viele Underground-Bands zu sehen, es stehen aber jedes Jahr auch einige „Schwergewichte“ auf der Bühne, dieses Jahr unter anderem Obituary.

Zu guter Letzt folgt dann das Party.San Open Air. Muss ich dazu noch viel schreiben? Früher oder später spielt dort alles, was Rang und Namen hat im extremen Metal, um die 10.000 Zuschauer dürfen sich ab Donnerstag abend die Gehörgänge durchpusten lassen oder schon am Mittwoch im Party-Zelt versacken. Dafür fahre ich dann auch gerne bis nach Thüringen. :-)

„Steigerung“ heißt jetzt allerdings keineswegs, dass irgendeines dieser Festivals womöglich nicht lohnenswert, unzulänglich oder unbefriedigend wäre. Im Gegenteil, das sind drei Veranstaltungen mit jeweils ganz eigenem Charakter, und ich möchte keine davon verpassen. Was ein kleines Problem darstellt, wenn ich mal über meinen Tellerrand hinausblicken will. Trotz aller guten Vorsätze habe ich es zum Beispiel nie zum Death Feast geschafft, und jetzt, wo der Laden von dieser „Rock The Nation“-Bude übernommen worden ist, ist es zu spät. An einem Besuch des Maryland Deathfest hat mich bisher vor allem meine Faulheit gehindert, aber vielleicht komme ich ja wenigstens mal zum Obscene Extreme

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