Archiv für Mai, 2013

Links #16

Posted in Heavy Metal, Thrash Metal with tags , , , , , , , , on 25. Mai 2013 by Micha

Hoppla, da hatte ich ja schon eine ganze Weile keine neue Ausgabe meiner Linksammlung. Dabei haben sich eine Menge mehr oder weniger interessante Sachen angesammelt.

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Live: Break The Silence 2013

Posted in Black Metal, Death Metal, Live with tags , , , , on 20. Mai 2013 by Micha

[Vielleicht habe ich jetzt ja endlich mal etwas Zeit, meine ganzen Notizen und angefangenen Artikel aufzuräumen. Deshalb folgt demnächst – hoffentlich – noch etwas alter Kram. So wie der hier.]

Break The Silence

19.01.2013 – Dippoldiswalde, Parksäle

Break the Silence – so nennt sich das erste Event des neuen Jahres für mich. Ich glaube, ich war da schon eine ganze Weile nicht mehr, und während der Anreise ist mir auch wieder eingefallen, warum. Die Große Kreisstadt Dippoldiswalde ist zwar nur etwa 20 km von Dresden entfernt, trotzdem ist die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine halbe Weltreise.

Einen Zwischenstopp an einem Bahnhof mitten im tief verschneiten Nirgendwo muss ich einlegen. Der Bahnsteig und der Vorplatz sind menschenleer, das alte Bahnhofsgebäude ist verrammelt und rottet einsam vor sich hin, nur ein paar heruntergekommene und verlassen wirkende Plattenbauten stehen schweigend vor dem stahlgrauen Himmel. 28 Days Later – Sachsen besteht eben nicht nur aus Hypezig und DD-Neustadt.

Nach einer längeren Wartezeit in der Kälte und einer Busfahrt bergauf und bergab durchs Osterzgebirge bin ich dann doch wieder in der Zivilisation angelangt. Dipps, wie man hier sagt, ist ein malerisches kleines Städtchen – zumindest im örtlichen Kulturzentrum soll es heute aber alles andere als gemütlich zugehen.

Die erste Band des Abends spare ich mir, denn Ahnengrab machen Pagan Metal, und mit dieser Richtung konnte ich noch nie so viel anfangen. Außerdem ist es von herausragender Wichtigkeit, dass ich erst mal die Merchandising-Stände im Nebenraum auskundschafte.

Die nächste Kombo nennt sich kurz und prägnant einfach nur Kill. Hmmm, was für eine Art von Musik werden die bei diesem Namen wohl machen? Richtig, Death Metal. Das ist wieder so eine Gelegenheit, wo ich mich frage, ob ich bei der selben Veranstaltung gewesen bin wie alle anderen. Während der Auftritt dieser Band bei Facebook & Co. sehr gelobt wird, habe ich das alles in der Schublade „Nichts Besonderes“ abgelegt. Nicht schlecht, ganz solide, aber eben auch nichts Herausragendes.

Tiefschwarz wird es jetzt mit Darkened Nocturn Slaughtercult. Ich bleibe da doch lieber ganz hinten, wegen des spritzenden Bluts. Die Vorsichtsmaßnahme ist allerdings ein bisschen übertrieben, denn heute wird anscheinend nicht ganz so sehr gesudelt wie bei früheren Auftritten, die ich schon gesehen habe. Ansonsten ist aber alles wie immer: Traditioneller Black Metal ohne Schnörkel oder neumodisches Gedöns, dafür aber angemessen garstig.

Wo D.N.S. auftaucht, da ist auch Purgatory oft nicht weit, so auch hier und heute. Ich habe die Band ja schon häufiger gesehen, deshalb habe ich mir eigentlich vorgenommen, mir das Ganze aus der Ferne und in Ruhe anzuschauen. Von diesem Vorsatz verabschiede ich mich aber sehr schnell nach Beginn des Auftritts. Alles plattwalzender, niederknüppelnder, drückender Death Metal – ein guter Grund, mich nach vorne durchzudrängeln. Neben bewährten Klassikern wie Seeds of Annihilation gibt es auch ein paar Songs vom neuen Album Deathkvlt, das es aber leider noch nicht zu kaufen gibt am Merch-Stand.

Zum Headliner Napalm Death braucht man nicht eigentlich nicht viel zu sagen – der Birmingham-Vierer liefert genau das Death/Grind-Geballer, für das er schon seit gefühlten Ewigkeiten bekannt und geschätzt ist. Neben den obligatorischen Klassikern wie Suffer the Children gibt es auch hier ein paar neue Songs vom Utilitarian-Album zu hören. Allerdings habe ich besonders Barney auch schon mal engagierter erlebt, er zappelt heute irgendwie weniger herum und redet auch sehr wenig. Vielleicht ist das ja auch ganz im Sinne von „Let the music do the talking“? Denn die kommt wie immer glänzend an, so viel Action im Publikum gab es bei keiner der vorhergehenden Bands.

Und dann ist auch schon Schluss, und es zeigt sich: Das Jahr 2013 fängt schon nicht schlecht an.

FUBAR

Posted in Grindcore with tags , on 18. Mai 2013 by Micha

Das passt ja wiedermal wie der Allerwerteste auf den Eimer: Gestern konnte ich an der feinen Krachveranstaltung mit F.U.B.A.R. im Dresdner Skullcrusher nicht teilnehmen, dafür kann ich mir heute den Stream des nächste Woche erscheinenden neuen Albums Lead Us To War anhören. Der Trostpreis sozusagen. Bitteschön:

(The Ritual)

Godstopper

Posted in Doom Metal, Uncategorized with tags , on 9. Mai 2013 by Micha

Ja, ich habe endlich gelernt, wie ich hier den Bandcamp-Player einbauen kann. Deshalb gibt es heute gleich noch mal was auf die Ohren. Auf Empfehlung von MetalSucks: Godstopper aus Kanada. Doom-Sludge-Noise-Alterna-Grunge-Post-Dingens oder so… Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll, ich muss das noch mehr hören…

Grind-Test

Posted in Grindcore with tags , on 5. Mai 2013 by Micha

Eigentlich nur ein Test, ob ich hier den Bandcamp-Player einbinden kann…

Wo ich schon dabei bin, kann ich das gleich mit guter Musik versuchen:

Jeff Hanneman 1964 – 2013

Posted in Thrash Metal with tags , , on 3. Mai 2013 by Micha
(c) Victoria Morse CC-BY-SA-2.0

(c) Victoria Morse CC-BY-SA-2.0

Das ist die Art von Nachricht, die man nicht lesen will bei einem letzten Blick in die Inbox und die diversen sozialen Netzwerke vor dem Zu-Bett-Gehen. Von der FB-Seite von Slayer:

Slayer is devastated to inform that their bandmate and brother, Jeff Hanneman, passed away at about 11AM this morning near his Southern California home. Hanneman was in an area hospital when he suffered liver failure.

Eine böse Überraschung, ein richtiger Schock. Die letzten Neuigkeiten, die ich gehört hatte, besagten, dass er am Songschreiben für das nächste Album ist, was die Hoffnung nährte, dass er nach dem verhängnisvollen Spinnenbiss nun bald wieder auf die Beine kommt. Und dann das.

Auch wenn sich das pathetisch anhört: Durch seine Musik wird er noch lange weiterleben. Ich sage nur: Reign In Blood. Eines der wichtigsten und einflussreichsten Metal-Alben aller Zeiten, zum großen Teil geschrieben von Hanneman und geprägt von seinen Riffs und rasenden Solos.

Auch wenn ich die neueren Slayer-Veröffentlichungen kaum noch höre – dieses Album war neben einigen anderen für mich der Einstieg in die extremeren Formen des Metal und begleitet mich schon jahrelang. Allerdings nicht schon seit 1986, dem Veröffentlichungsdatum. Damals habe ich mich noch nicht herangetraut an diese pure Aggression und wahnsinnige Energie, diesen bösartigen und bedrohlichen Sound. Ich war noch nicht bereit.

Heute öffne ich ein Bier, trinke auf Jeff und höre die passende Musik. Fucking SLAYYEEERRR!