Archiv für Anaal Nathrakh

Die Woche 27

Posted in Uncategorized with tags , , on 7. Juli 2015 by Micha

Borow aus Russland mit The Pnakotic Manuscript – hat ein bisschen was von Behemoth, finde ich.

Mehr Konservenmusik gab’s nicht, dafür aber live auf die Ohren beim In Flammen Open Air. Ein Festival bei über 35° C ist allerdings richtig, richtig hart. Deshalb bin ich meist auch erst nach Sonnenuntergang aus dem Wald hervorgekommen und habe eine Menge verpasst. Aber die Headliner habe ich mir natürlich angeschaut. Freitags waren das die Bömbers mit Abbath am Mikro mit einer saugeilen Motörhead-Show – hier sind ein paar Fotos von der Show, und hier noch ein Video vom Blastfest in Norwegen:

Samstags haben dann Anaal Nathrakh alles zerstört, niedergewalzt, vernichtet… Beeindruckend!

Ach übrigens: Metal macht glücklich! Eh klar.

 

Live: Party.San Open Air 2013 – die Mitte

Posted in Death Metal, Doom Metal, Grindcore, Live with tags , , , , , , , , , , , , , , on 20. November 2013 by Micha

Das Aufwärmprogramm am Mittwoch und Donnerstag wäre geschafft, jetzt geht es erst richtig los mit einem vollen Freitags-Programm. Deshalb bleibt auch keine Zeit für langes Herumgammeln, es gilt schließlich, Musik zu hören und Bands zu sehen.

Als erste Kombo stehen gegen Mittag Gutalax auf der Hauptbühne und präsentieren ihren Goregrind. Alle üblichen Zutaten sind vorhanden: ein walzender Groove, Gesang von Schwein bis Klospülung, dumme Sprüche und seltsame Gewandungen. Also im Prinzip nichts Originelles, aber doch ganz unterhaltsam so kurz nach dem Aufwachen. Ein bisschen Math Metal haben sie auch im Programm – zumindest kündigen sie den an, bevor dann alle für etwa 5 Sekunden chaotisch auf ihren Instrumenten herumhauen.

Bei Magrudergrind ist dann erst mal Schluss mit lustig, denn das Trio hat sich dem klassischen Grindcore bzw. Powerviolence verschrieben. Nur mit Schlagzeug, einer Gitarre und Gesang machen sie ganz schön Krawall. Allerdings ist das Ganze auf Dauer auch nicht gerade abwechslungsreich und kann mich nicht allzulange fesseln.

Das ist bei Graveyard anders. Nein, das sind nicht die schwedischen Retro-Hippie-Rocker, sondern die Todesmetaller aus Spanien. Allerdings klingen die auch sehr schwedisch. Mit dem guten alten Kettensägen-Gitarrensound und einem schönen Groove erinnert das ein bisschen an Entombed. Exzellent zum Headbangen geeignet, und eine Band, die einfach Spaß macht.

Auf meiner Liste der anzusehenden Bands stehen auch die japanischen Coffins – eine Band, die man hierzulande wahrscheinlich nicht all zu oft zu sehen bekommt. Schade eigentlich, denn der Auftritt ist ziemlich gut. Mal sind sie langsam, schleppend, doomig und sehr, sehr heavy, dann wieder ziehen sie das Tempo kräftig an und kloppen mit einem lustigen uffta-uffta-Polka-Rhythmus drauflos, gerade richtig, um das Tanzbein zu schwingen.

Martin van Drunen dagegen ist dann doch häufiger live zu sehen. Ich bin zwar ein großer Fan, aber es stellt sich langsam doch die Frage, ob eine weitere Band aus Asphyx- und Hail of Bullets-Musikern unbedingt nötig ist. Grand Supreme Blood Court bieten astreinen Old School Death Metal, keine Frage, und van Drunen geht ab wie immer, aber so besonders groß ist der Unterschied zu den genannten Gruppen eben nicht.

Am Freitag und Samstag ist auch auf der Zeltbühne was los, nicht nur auf der Hauptbühne. Allerdings komme ich wie schon letztes Jahr viel zu selten dazu, mir da eine Band anzusehen. Theoretisch könnte ich zwar zwischen den Bühnen wechseln und würde nur ein paar Minuten verpassen von den einzelnen Auftritten. In der Praxis muss ich aber auch irgendwann mal etwas essen und trinken, das alte Bier wegtragen, mich irgendwo hinsetzen oder einfach nur Pause machen. Deshalb bekomme ich z.B. von Wound, die ich mir eigentlich vorgemerkt hatte, kaum mehr als fünf Minuten mit. Was ich in der kurzen Zeit höre, weiß zu gefallen.

Aber ich muss auch schon bald wieder raus aus dem Zelt, denn auf der Hauptbühne sind Anaal Nathrakh dran. Leider ist der Sound am Anfang recht bescheiden, von den Gitarren ist wieder mal wenig zu hören (kenne ich irgendwie schon vom Rock im Betonwerk). Zum Glück weist ein Zuschauer aus der ersten Reihe V.I.T.R.I.O.L. darauf hin, der das dann gleich weitergibt an den Mann am Mischpult. Schon klappt das. Es geht ab wie schon kurz vorher beim Auftritt in Chemnitz, nur besser. Also ganz, ganz großartig. Zwischendurch wird auch mal Kvarforth als Gastsänger auf die Bühne geholt. Der hat sich die Nase zugepappt mit Tape, schwenkt seine Schnapsflasche und steuert ein paar kranke Schreie bei. Das kommentiert V.I.T.R.I.O.L. ganz seinem Künstlernamen entsprechend mit den Worten „the finest example of humanity“ und zum Abschied mit der Bemerkung, dass er eigentlich von Kvarforth mehr (was? mehr Irrsinn?) erwartet hätte.

Nach dieser beeindruckenden Show haben es Vomitory bei mir schwer, obwohl sie bei ihrem allerletzten Auftritt auf deutschem Boden die dicke Todesblei-Keule auspacken. Sie kommen zwar aus Schweden, sind aber deutlich brutaler als der übliche Schweden-Death. Kompromisslos, druckvoll, unerbittlich – damit lässt sich das Geprügel beschreiben.

Jetzt ist es an der Zeit, im Zelt vorbei zu schauen, denn dort spielen Alchemyst und zelebrieren ihre finsteren okkulten Rituale. Soll heißen: Sie spielen düsteren, atmosphärischen Death Metal, ähnlich wie beispielsweise Venenum. Ein wirklich sehr guter Auftritt.

Und wo ich schon mal da bin, bleibe ich gleich für die Show von Fragments of Unbecoming. Es wird gleich deutlich melodischer. Glücklicherweise ist die Musik nicht so quietschig/cheesy/poppig wie die meiste, die heute so unter dem Label „Melodic Death Metal“ geboten wird, sondern es ist trotzdem noch genug Rumms dahinter. Mit dem hervorragenden Alchemyst-Auftritt können sie allerdings nicht ganz mithalten, der Gig ist aber immerhin ganz solide.

Draußen auf der Hauptbühne sind mittlerweile Unleashed zugange. Es herrscht die übliche Partystimmung, die bekannten Mitsing-Spielchen zu Death Metal Victory und anderen Klassikern werden zelebriert. Ich habe mich an dieser Band aber in den letzten Jahren, wo ich sie schon oft gesehen habe, irgendwie sattgehört und -gesehen, deshalb nehme ich den Auftritt eher als Hintergrundkulisse für den Abendimbiss (fest + flüssig) mit.

Meinen Freitags-Headliner Dying Fetus habe ich zwar auch schon häufiger live gesehen, aber trotzdem können die Brutalos aus Maryland mich immer wieder begeistern. So auch heute – sie prügeln sich mal wieder gnadenlos brutal und dabei dennoch präzise wie ein Uhrwerk und mit gelegentlichen technischen Spielereien durch ihr Set. Auf Rumgerenne, Mitmach-Spielchen oder sonstiges Gehampel auf der Bühne muss das Publikum dabei verzichten, die Jungs stehen so, wie man sie schon seit vielen Jahren kennt, hochkonzentriert wie angewurzelt auf einem Fleck. Aber wen stört das, solange es so dermaßen was auf die Omme gibt?

Und weil danach sowieso nichts mehr vergleichbares kommen kann, war es das an Live-Musik für diesen Tag – zumindest für mich. Metal-Disko natürlich noch, eh klar, oder?

Live: Rock Im Betonwerk 2013

Posted in Death Metal, Grindcore, Heavy Metal, Live, Thrash Metal with tags , , , , , , on 13. September 2013 by Micha

Rock im Betonwerk 2013

25.-27.07.2013 – Mittelbach, Betonwerk

Kann es sein, dass Metal „In“ ist? Halt, halt, das war eine rhetorische Frage. Ganz klar ist das der Fall, wenn nicht nur die etablierten Festivals jeder Größenordnung über von Jahr zu Jahr steigende Besucherzahlen berichten, sondern sogar ein Industriebetrieb auf die Idee kommt, auf dem Betriebsgelände mitten im Gewerbegebiet eine eigene Open-Air-Veranstaltung aufzuziehen.

Das „Rock im Betonwerk“ entstand vor ein paar Jahren als kleine Veranstaltung für Kunden der Heidelberger Betonelemente GmbH & Co. KG (schon fast ein Stück Heimat) in Chemnitz-Mittelbach. Am Anfang war das noch eine recht übersichtliche Veranstaltung hauptsächlich mit Cover-Bands. Mit der Zeit ist das Ganze zu einem drei Tagen dauernden Event angewachsen, bei dem sich nicht nur bekannte Bands wie Exodus oder Amorphis auf der Bühne ablösen, sondern auch immer wieder mal interessante Kombos auftreten, die man nicht alle Tage zu sehen bekommt, wie z.B. Gorguts im letzten Jahr.

Allerdings war ich trotzdem noch nie bei dieser Veranstaltung zugegen, da diese bisher immer am Party.San-Wochenende stattfand. Dieses Jahr allerdings ist der Termin um zwei Wochen nach vorne verschoben, also kann ich mir das auch mal anschauen. Ein kurzer Blick in die Running Order offenbart, dass eigentlich nur der Freitag für meinen Besuch in Frage kommt. Übernachten wollte ich sowieso nicht dort auf dem Zeltplatz direkt an der Bundesstraße – bei der kurzen Anfahrt wäre das auch fast ein bisschen so, wie im eigen Garten zu zelten.

Als ich am späten Nachmittag auf dem Gelände ankomme, spielen gerade Kissin‘ Dynamite. Schwäbischer Glam Metal, das muss ich nicht unbedingt sehen, also bleibt um so mehr Zeit, sich mal auf dem Gelände umzuschauen. Der Veranstaltungsort ist eine große Betonfläche auf dem Betriebsgelände des Werks, an einem Ende ist die nicht gerade kleine Bühne aufgebaut, am anderen eine Art Biergarten mit Bänken und Tischen unter Sonnenschirmen. Die sind auch nötig, knallt doch an diesem Wochenende die Sonne ordentlich vom Himmel, bei Temperaturen deutlich über 30 Grad. Eine durchaus beachtliche Anzahl an Ständen und Buden für Speis und Trank verteilt sich ebenfalls auf dem Gelände. Hat ein bisschen was von Brauereifest, das Ganze.

Eine zweite Bühne (unpassenderweise „Black Stage“ genannt) befindet sich in einer benachbarten Werkhalle. Diese und die „Metal Stage“ im Außenbereich werden immer im Wechsel bespielt, wobei das interessantere Programm eindeutig in der Halle zu finden ist.

Die erste Indoor-Band für mich ist Fleshgod Apocalypse. Die Italiener kommen mit Frack, Hemd und Fliege auf die Bühne. Außerdem haben sie noch ein echtes Klavier samt Pianist und eine Sängerin mit dabei. Allerdings ist von diesen Extras erstmal nichts zu hören, denn bei dem Sound in der Halle ist es erstmal nicht so einfach, überhaupt die einzelnen Instrumente herauszuhören. Im Laufe der Zeit wird das besser, dann sind auch mal Klaviermelodien oder Opernarien-Gesang zu hören. Allerdings waren solche symphonischen oder Klassik-Elemente im Metal noch nie so meins. Wenn ich mir die mal wegdenke, bleibt ein eher technischer Death Metal, der mich aber auch nicht gerade packen kann. Also insgesamt für mich eine Band, die ich mal so mitnehme, aber nicht unbedingt sehen muss.

Zwischendurch auf der Außenbühne: Turisas. Meh.

Wieder innen in der kühlen Halle steht jetzt der Auftritt der Band an, die der Hauptgrund für meinen Besuch hier ist. Aus der Kategorie „sieht man nicht alle Tage“: Anaal Nathrakh. Ich muss mich mal eben nach vorne durch – aber viel drängeln muss ich gar nicht, die Besucherreihen sind relativ spärlich. Da hätte ich eigentlich größeres Interesse erwartet. Die Abwesenden verpassen einen guten Auftritt. Dave Hunt aka V.I.T.R.I.O.L. zeigt eine energische Performance und eine variable Gesangsleistung von clean bis fies, allerdings nicht ganz so extrem wie auf Konserve. Für das ganz kranke, punkige Geschrei wird auf die Dienste des Bassisten zurückgegriffen. Der Sound ist auch hier wieder nicht optimal, mit zu leisen Gitarren, allerdings wird der nach meinem Eindruck mit der Zeit besser. Oder das ist einfach nur meine Begeisterung für Songs wie More of Fire than Blood oder Volenti non fit iniuria, die mich alles das vergessen lassen… Beim Party.San werden dann doch wohl hoffentlich mehr als die paar Hanseln heute diese tolle Band sehen wollen.

Zwischendurch auf der Außenbühne: Pain. Meh. Aber die Lightshow ist ganz gut (mittlerweile ist es dunkel).

Drinnen wird es dann technisch mit Obscura. Und siehe da, jetzt passt offenbar alles mit dem Sound. Ist auch besser so bei den gebotenen Instrumental-Kunststücken. Die progressiven musikalischen Verrenkungen sind gut zum Hören und Staunen, weniger zum Haareschütteln und Abgehen. Trotzdem durchaus interessant – das finden offenbar auch eine Menge andere Zuschauer, denn die Halle ist jetzt wieder gut gefüllt. Mit dem obligatorischen Death-Cover (wenn ich mir nur gemerkt hätte, welchen Song sie da covern) wird der Auftritt abgeschlossen.

Jetzt auf der Außenbühne: Suicidal Tendencies als Headliner. Irgendwie war ich nie ein großer Freund des Crossover-Thrash, und schon gar nicht von diesem ganzen Skater-Gedöns. Knackig-aggressive Riffs und dicke Moshparts hamse trotzdem. Mir reicht es allerdings, mir das Spektakel von der Seitenlinie anzuschauen. Habe ich die Kameraden also auch mal live gesehen.

Offenbar um keinen Ärger mit den Nachbarn zu bekommen, spielen die letzten drei Bands in der Halle, sozusagen als „Post-Headliner“. Von diesen habe ich mir gleich zwei auf der Running Order dick angestrichen.

Da wären einmal Lock Up. Exzellenten Deathgrind ballern die mir um die Ohren. Kein Wunder, wenn die Herren Embury, Lindberg, Barker und Reisenegger gemeinsam aufspielen, dann kann man Qualität erwarten. Eine Supergroup quasi, auch wenn die Beteiligten diese Bezeichnung anscheinend nicht so gerne hören. Leider wollen nur wenige diesen Auftritt sehen, ein paar wenige Zuschauer verlieren sich in der Halle. Zum Glück lassen sich die Musiker davon nicht aus dem Konzept bringen und knüppeln ordentlich drauflos. Ach ja, ein Terrorizer-Cover (Storm of Stress) gibt es wie schon beim Party.San-Auftritt, als ich sie das erste Mal live gesehen habe, auch wieder. Sicherlich zu Ehren des verstorbenen Terrorizer- und Lock Up-Gitarristen Jesse Pintado.

Brutal Truth schließlich setzen ganz auf Grindcore von der etwas chaotischen Sorte. Es sind sogar noch weniger Zuschauer anwesend als zuvor. Hutträger, Barfußfan und Frontsau Kevin Sharp lässt sich nicht beirren und wirbelt trotzdem wie aufgezogen über die Bühne. Auf jeden Fall unterhaltsam.

Plötzlich sind sie alle wieder da, die Zuschauer, sobald die Excrementory Grindfuckers die Bühne betreten. Es ist richtig rappelvoll. Ich muss mich schon sehr wundern über den Musikgeschmack hier und heute. Denn auch in Death und Grind verpackt – Schlager bleibt Schlager und damit prinzipiell Mist. Einmal habe ich diese Band zuvor gesehen, das reicht dann auch. Ich hänge nur noch ein bisschen rum, bis das letzte Bier ausgetrunken ist, dann aber nix wie weg.

Das „Rock im Betonwerk“-Festival wird sicherlich kein neuer Pflichttermin für mich, aber ich werde wahrscheinlich in Zukunft doch ab und an hier dabeisein, wenn das Billing halbwegs passt. Das wird von Fall zu Fall entschieden. :-)

Meine Party.San-Vorschau 2013

Posted in Death Metal, Doom Metal, Uncategorized with tags , , , , , , , , , , , , on 3. August 2013 by Micha

Der Höhepunkt der Freiluft-Saison steht unmittelbar bevor. Nein, nicht diese komische Sauf-Veranstaltung im hohen Norden, das gute alte Party.San öffnet die Tore zur Hölle. Höchste Zeit also, mal einen Blick in die Running Order zu werfen. Wahrscheinlich komme ich zwar sowieso wieder nicht dazu, mir alle Bands anzuschauen, die ich mir vorgemerkt habe, aber man muss sich schließlich Ziele setzen…

Die Headliner (Heaven Shall Burn, Hypocrisy und Venom) können mich allesamt nicht begeistern, ich werde sie wohl anschauen, weil es nun mal die Headliner sind. Andere Musikanten sind da schon interessanter. Als da wären:

Coffins: Doom/Death aus Japan. Was ich bisher gehört habe, das ist schon richtig heavy – und angemessen dreckig und rumpelig.

Grand Supreme Blood Court: Ich habe zwar noch keinen Song dieser Band gehört, aber van Drunen singt, das reicht mir als Empfehlung.

Anaal Nathrakh: Diese Band mal live zu sehen, da warte ich eigentlich schon seit Jahren drauf. Und jetzt ist das nach dem „Rock im Betonwerk“ bereits der zweite Auftritt innerhalb von zwei Wochen, dem ich beiwohnen werde.

Vomitory: Einer der letzten Auftritte überhaupt dieser schwedischen Death-Metal-Institution. Alleine deshalb werde ich sie mir anschauen.

Dying Fetus: Zwar mittlerweile altbekannt, aber dieses Geballer geht immer.

Wound: Das Debüt-Album wurde ja sehr gelobt von Chris, also werde ich mal sehen, was die live so drauf haben.

Deserted Fear: Eine der vielen jungen Bands, die sich dem Old School Death Metal verschrieben haben.  Dass sich das live auf jeden Fall lohnt, davon konnte ich mich bereits früher überzeugen.

Fragments of Unbecoming: Melodic Death Metal ist normalerweise nicht so mein Ding, aber wenn es schon mal eine Band aus der alten Heimat auf das Party.San schafft, schaue ich mir die natürlich an. Support your local underground und so, wissenschon.

Hooded Menace: Noch mehr Doom/Death. Über die reitenden Leichen. Wie geil.

Carcass: Legen…wait for it…dary! Muss ich dazu noch mehr schreiben? Ich bin vor Ort.

Sulphur Aeon: Noch ein guter Review von Necroslaughter, noch eine Band von der Zeltbühne, die ich mir anschauen will.

Purgatory: Ich kann zwar schon nicht mehr zählen, wie oft ich diese Band schon gesehen habe, aber bisher hat es sich immer gelohnt. Das wird wohl auch dieses Mal nicht anders sein.

Oster-Metal

Posted in Death Metal, Uncategorized with tags , , , , , on 23. April 2011 by Micha

Statt Ostereier zu suchen (ach so, das ist ja erst morgen), habe ich lieber in meinem Gedächtnis und bei Youtube gekramt, um Songs bzw. Videos mit Osterthematik zu finden. Da es ja im Kern um die Kreuzigung, also eine besonders grausame und unmenschliche Hinrichtungsart, geht, sollte es ja wohl nicht allzu schwer sein, im Death und Black Metal fündig zu werden, oder?

Die fidelen Gesellen um Glen Benton sind natürlich immer für ein munteres Liedchen über Jesus gut, hier als Beispiel nur mal Once Upon The Cross vom gleichnamigen Album:

Vader haben ein nettes Video zum Thema gemacht, obwohl der Song selbst IMO nicht gerade zu ihren besten gehört:

Bei meiner Suche bin ich auf diesen Blog-Beitrag gestoßen – daraus habe ich mir mal das Arch Enemy-Video ausgesucht, obwohl ich keine einzige Veröffentlichung dieser Band mein Eigen nenne. Ich glaube, ich habe noch nicht mal eine einzige MP3-Datei von denen auf meiner Platte liegen. :-)

Und zum guten Schluss noch etwas von Anaal Nathrakh – ein sehr geiler Song, wie fast alle vom Hell Is Empty… Album. Wer im Religionsunterricht gut aufgepasst hat, der weiß, was der Songtitel bedeutet, alle anderen müssen eben googeln. :-)

So, damit ist es fürs Erste genug – es gibt sicherlich noch viel mehr Songs zum Thema, Hinweise nehme ich immer gerne entgegen.