Archiv für Gorguts

Live at NYC

Posted in Uncategorized with tags , , , on 28. Juli 2014 by Micha

Kostenloser „Content“ gefällig? Auf diesem Youtube-Kanal gibt es jede Menge Live-Videos, gefilmt in verschiedenen New Yorker Clubs wie der Saint Vitus Bar. Und zwar meist komplette Shows und in deutlich besserer Qualität als die üblichen Handy-Videos, gelegentlich sogar mit mehreren Kameras.

Zum Beispiel Eyehategod:

Oder Gorguts:

Oder Carcass:

Und noch viele mehr. Da habe ich eine Weile zu glotzen.

 

 

 

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Best of 2013

Posted in Death Metal, Doom Metal, Progressive Metal with tags , , , , , , , , , , , , , on 15. Februar 2014 by Micha

Das ist schon längst überfällig…

In letzter Zeit (eigentlich schon seit einer ganzen Weile) habe ich hier wenig gepostet. Das liegt daran, dass ich seit einiger Zeit dafür bezahlt werde, ungefähr acht Stunden am Tag vor dem Computer zu sitzen und mehr oder weniger schlaue Texte, Berichte, Listen usw. zu schreiben. Da hält sich die Motivation, mich nach Feierabend an den Computer zu setzen, um weitere mehr oder weniger schlaue Texte zu schreiben, doch arg in Grenzen. Sonst hätte ich womöglich auch meine Meinung zu einigen guten bis sehr guten Live-Veranstaltungen des letzten Jahres zum Besten gegeben: Geballer mit Fleshless, „Hipster-Metal“ im Leipziger UT Connewitz mit Obelyskkh, Earthship, Planks & Co., ein „Heimspiel“ von Asphyx im Dresdner Skullcrusher, Death & Grind mit Afgrund und Mumakil, natürlich stilecht im AJZ, als positive Überraschung ein echt brutales Brett von War from a Harlots Mouth, Old-School-Party mit Possessed, oder die Iron Bonehead/FDA Rekotz-Reverb-Festspiele mit Abyssous, Arroganz, Evil Warriors, Alchemyst und Chapel of Disease in Leipzig. Ich merke gerade, dass ich 2013 doch auf ganz schön vielen Konzerten war – dabei sind die aufgeführten noch nicht einmal alle…

Neue Veröffentlichungen habe ich natürlich auch gehört, deshalb wieder wie gewohnt die Bestenliste:

Batillus - Concrete Sustain

Batillus – Concrete Sustain. Doom mit einer ganz besonderen Note, denn neben durchaus bekannten Zutaten wie einem fies drückenden Bass-Sound und hass- und qualerfüllten Vocals der Marke „dreckig und gemein“ gibt es noch einen ordentlichen Schlag Industrial, der für die gewisse Kälte sorgt.

Beyond - Fatal Power Of Death

Beyond – Fatal Power of Death. Death Metal der alten Schule von einer noch relativ neuen Band aus unseren Landen. Das Todesblei, das die Jungs namens R., M. und N. hier präsentieren, ist ganz schön böse, voller Chaos und Raserei. Und doch verbergen sich hier ausgeklügelte Songs mit verdammt geilen Riffs und Soli.

Carcass - Surgical Steel

Carcass – Surgical Steel. Wohl das am sehnlichsten erwartete Album des Jahres 2013: Das Comeback von Carcass nach 17 Jahren. Und es ist tatsächlich gut geworden, gewissermaßen die Fortsetzung von Heartwork. Aber auch der Einfluss der früheren Werke ist zu spüren. Melodien und rasiermesserscharfe Boshaftigkeit müssen sich eben nicht ausschließen.

Gorguts - Colored Sands

Gorguts – Colored Sands. Noch ein Comeback-Album – zwölf Jahre nach dem Vorgänger präsentiert hier Band-Mastermind Luc Lemay mit seinen Kollegen Progressive/Technical Death Metal der Spitzenklasse. Dabei wird hier kein seelenloses Gitarrengefrickel geboten, wie es vielen technischen Bands oft vorgeworfen wird, sondern das überragende musikalische Können der Bandmitglieder kreiert düstere Soundlandschaften – finster, bedrückend, oft dissonant und immer wieder erfüllt von brutaler Energie.

Immolation - Kingdom of Conspiracy

Immolation – Kingdom of Conspiracy. Nachdem ich mit dem Vorgänger Majesty and Decay irgendwie nie so recht warm geworden bin, ist das neueste Album jetzt doch wieder in meiner Bestenliste gelandet. Geboten wird der typische Immolation-Sound, immer noch böse und brutal, auch wenn die Songs vielleicht ein klitzekleines bisschen eingängiger daherkommen als früher.

Master - The Witchhunt

Master – The Witchhunt. So etwas kann passieren, wenn man 30 Jahre lang einfach nur seinen Stiefel durchzieht: Während viele junge Bands gerne „retro“ nach den 80ern klingen wollen, haben Master einfach nie ihren Stil geändert und sind dadurch jetzt wieder voll dabei bei der Old-School-Death-Metal-Welle. Man könnte vermuten, dass sich da irgendwann Abnutzungserscheinungen einstellen würden, aber ganz im Gegenteil: Die Death/Thrash-Rüpeleien klingen erstaunlich frisch, angriffslustig und voller Energie. Und die markanten Growls von Paule Speckmann höre ich sowieso immer gerne.

Nero Di Marte - s/t

Nero Di Marte – Nero Di Marte. Progressive Metal, der sich aus einer ganzen Reihe verschiedener Bausteine zusammensetzt: gelegentlichem vertrackten technischen Death Metal, langsamere und harschere Teile mit Anklängen an Ulcerate (ohne deren Heaviness zu erreichen), Elemente aus modernem Metal à la Gojira (besonders beim Gesang) und ganz viel post-metallische Atmosphäre.

Primitive Man - Scorn

Primitive Man – Scorn. Titel und Cover beschreiben die Musik hier schon ziemlich gut: Das ist dreckiger, roher, primitiver, gemeiner, böser, hasserfüllter Sludge Metal. Etwas für echte Menschenfreunde eben.

Stomach Earth - Stomach Earth

Stomach Earth – Stomach Earth. Trostlosigkeit, Finsternis, Verzweiflung – das findet man auf diesem Album. Aber auch mörderische, bleischwere Riffs und monströse Growls. Eine exzellente Doom-Scheibe eben. Es handelt sich übrigens um ein Solo-Projekt von Mike „Gunface“ McKenzie von The Red Chord.

Svart Crown - Profane

Svart Crown – Profane. Blackened Death Metal aus Frankreich. Wie das anscheinend bei modernen französischen Bands so Usus ist, steckt mehr in der Musik als so ein übliches Label aussagt. In diesem Fall sind das dissonante und leicht chaotische Elemente, die an die Landsleute von Deathspell Omega erinnern. Und wenn wir schon bei Vergleichen sind: In den todesmetallischeren Momenten beschwören sie Gedanken an Immolation herauf. Insgesamt eine wunderbar dunkle, bösartige Angelegenheit.

Ulcerate - Vermis

Ulcerate – Vermis. 2013 war ein gutes Jahr für komplexen und intelligenten Death Metal, das beweist allein schon dieses Album. Erstmal ist es heavy, wuchtig, massiv, oftmals ein scheinbar kompakter Klotz dunklen Metalls – schnell treten aber immer wieder neue Details und Ideen hervor. Die sind jedoch nie Selbstzweck, sondern fügen sich auf natürliche Weise in den Spannungsaufbau der Songs ein.

Wormed - Exodromos

Wormed – Exodromos. Hier ballert es gewaltig, ohne dass die Musik jemals irgendwie stumpf wäre. Ganz im Gegenteil zeigen sich genug musikalisches Können und Anspruch, um die Bezeichnung als Technical Brutal Death Metal zu rechtfertigen. Neben so genretypischen Zutaten wie Sweeps, Pich Harmonics etc. und durchaus komplexen Songstrukturen gibt es aber auch oft genug mit stampfendem Groove einfach feste druff.

Honourable Mention:

Incantation - Vanquish in Vengeance

Incantation – Vanquish In Vengeance. Eigentlich ein Album von 2012, das aber so spät im Jahr erschienen ist, dass ich es erst 2013 gehört habe. Und ich wollte es in der Liste haben, weil es einfach so verdammt gut ist. Eine exzellente Mischung aus düsterer, morbider Atmosphäre, schleppenden, doomigen Passagen, rasenden Stakkato-Riffs und kurzen Solo-Ausbrüchen sorgt dafür, dass dieses Album einfach keine Sekunde langweilig wird.

Party.San-Allerlei

Posted in Gelaber with tags , , , , , , , , , on 4. August 2012 by Micha

Das zweite Wochenende im August naht, und was steht da wieder an? Richtig, das Party.San Open Air. Die Ausrüstung ist überprüft und wo nötig erneuert und ergänzt. Jetzt nur noch packen, dann kann es wie immer Mittwochs schon los gehen. Da muss ich dann nämlich nicht hetzen bei der Anreise, selbst wenn es ein paar kleinere Probleme geben sollte, es ist noch viel Platz auf dem Camping-Gelände, und am Abend gibt es Metal-Disse zur Einstimmung.

Diese Kollegen sind ja auch schon seit einiger Zeit unterwegs, allerdings zu Fuß, wie schon die letzten beiden Jahre.

Die Running Order steht ja schon seit einiger Zeit, das hat sich sogar bis in die USA rumgesprochen. :-) Natürlich hat jeder was zu kritisieren, der Opener-Slot für Rompeprop hat sich inzwischen aber sowieso erledigt. Aber dass Cattle Decapitation schon so früh spielen, hätte ich doch nicht erwartet.

Auf jeden Fall gibt es wie immer jede Menge großartige Bands zu sehen, wie z.B. die Aufzählung nebenan beweist. Der könnte ich mich so im Großen und Ganzen anschließen, bei Ghost Brigade muss ich allerdings widersprechen – die haben mich beim letzten Mal schon gelangweilt, die brauche ich mir nicht nochmal anschauen.

Der Donnerstags-Headliner ist Bolt Thrower, und wahrscheinlich werde ich wieder kein Shirt abbekommen.Ich erinnere mich noch, wie ich beim letzten Bolt-Thrower-Auftritt beim PSOA in einer fetten Menschentraube fesgesteckt habe und nur noch von hinten zusehen konnte, wie ein Shirt nach dem anderen ausverkauft wurde, sogar die hässlichen Poloshirts. Seitdem durfte ich mich immer wieder ärgern, wenn ich mal wieder irgendwo jemanden mit dem coolen Bolt Thrower-PartySan-Longsleeve habe rumlaufen sehen. Bei Ebay sind ein paar Teile danach auch aufgetaucht, aber ich hatte keine Lust, 50 € für BT-Merch zu zahlen. Wenn die Absicht war, den Fans faire Preise zu bieten, ging die Sache jedenfalls voll nach hinten los.

Aber es spielen ja noch ein paar andere Bands, ich werde hier nicht aufzählen, welche ich mir alle ansehen möchte, denn das sind sowieso wieder fast alle.

Bevor das 2012er Festival überhaupt begonnen hat, kann man auch schon mal über Wünsche für 2013 nachdenken.

Da wäre erst mal Gorguts, die hätten ja 2011 schon spielen sollen und mussten kurz zuvor absagen. Ich habe irgendwie noch die Versprechungen im Ohr, dass der Gig nachgeholt wird. Und was muss ich sehen? Die Kanadier sind am Party.San-Wochenende in Europa, genauer gesagt in Deutschland, ja sogar in den östlichen Provinzen, und wo spielen sie? Nicht beim PSOA, beim Rock im Betonwerk hier bei mir um die Ecke. Ihr wollt mich wohl verschaukeln?

Nasum spielen bei der Abschiedstour auf allen möglichen Festivals, nur nicht beim Party.San. Schade, Chance verpasst.

Ich hoffe, dass ich noch mal Krisiun dort sehen werde. Macabre wäre auch mal gut, obwohl ich die ja bisher immer bei relativ kleinen Club-Konzerten gesehen habe, da ist die Frage, wie gut sie auf so eine große Bühne passen würden.

Es gab ja schon ein paar Reunion-Shows beim Party.San, als nächstes bitte Zyklon. Die Kracher von World ov Worms live, das wäre mal was. Anaal Nathrakh würde ich auch gerne mal sehen.

Ein paar Bands fallen mir noch ohne großes Nachdenken ein, die gut aufs PSOA passen würden: Torture Division, The Rotted, Wormrot, Sinister, Pestilence… Je länger ich überlege, umso länger wird die Liste, deshalb lasse ich es jetzt mal gut sein.

Bis demnächst in der Hölle von Thüringen.

PSOA und mehr…

Posted in Uncategorized with tags , , , , , , , , , on 2. Februar 2011 by Micha

Jawoll, meine PSOA-Karte ist angekommen:

Das Billing ist ja mal wieder gut, soweit sich bis jetzt sagen lässt: Morgoth, Morbid Angel, Gorguts, Hail of Bullets, … Ich bin gespannt, wie sich das neue Gelände macht.

Natürlich ist auch dieses Jahr wieder das Chronical Moshers Open Air eingeplant, auch wenn mir da auf den ersten Blick keine Band in’s Auge sticht, die ich unbedingt sehen muss. Aber es sind einige dabei, die ich noch nicht kenne, also lohnt es sich bestimmt wieder…

Und dann ist da natürlich noch das In Flammen Open Air, das ich seit meinem Besuch im letzten Jahr dort zu meinem persönlichen Festival-Kalender hinzugefügt habe. Headliner ist dieses Jahr Deicide (hoffentlich haben die Veranstalter noch einen Ersatz in der Hinterhand, falls Mr. Benton mal wieder keinen Bock hat :-> ), interessant ist auf jeden Fall noch Hour of Penance, ansonsten: schau mer mal…

Wenn es meine Zeit zulässt, werde ich zur Einstimmung vorher wieder ein paar schöne Videos der beteiligten Musikanten raussuchen.